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Neues vom Beziehungskarussell der Staatenkonkurrenz

Nach dem Vorwurf an die USA, sich von ganz Europa trennen zu wollen (“Goodbye, Europe!”, SPIEGEL-Titel vor drei Wochen), heißt es nun aus dem Umfeld des deutschen Hofes: Schluß mit der immer auf tiefer Wertschätzung gegründeten Beziehung zu Italien, CIAO SPAGHETTIS, war schön, aber nicht erfolgreich genug mit euch – tschüß, Notverwaltung, Abriß! (Auf dem HandelsblattTitel hat sich Italien physisch schon vom Kontinent gelöst…)

Zwischen Deutschland und Frankreich kriselt’s auch, man schaut zur Seite, berührt sich nicht mehr: “Angesichts dieses Krisenprozesses samt seiner strukturellen Überproduktionskrise und seinem Verschuldungszwang, in dem das spätkapitalistische Weltsystem versinkt, ergeben sich für Berlin nur zwei Alternativen: Zerfall der Eurozone oder eine europäische Hegemonie, die auf einem Verschuldungsprozess basieren würde, wie ihn auch die USA aufrechterhielten. Berlin entschied sich – in Einklang mit der deutschen Sparideologie – offenbar fürs Erstere.”

Wie geht’s nun weiter? Wer kann noch mit wem? Wer trocknet die Tränen? Wer moderiert die Versöhnung, damit der deutsche Hof wieder unbefangen auf die zugehen kann, die ihm in der Vergangenheit so viel angetan haben (Griechenland, Polen, der Engländer und der RUSSE!)? Wer baut die Brücken zu den neuen Hochzeiten der Herzen und der Vernunft (Schina)? Und denkt eigentlich auch nur mal EINER EINE SEKUNDE lang an die Kinder?

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Schweinderl