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January 23 2012

Die Lesereise beginnt

Torsun und ich lesen ab morgen in etwas mehr als fünf Wochen 32mal aus “Raven wegen Deutschland” vor. Ausreichend Synapsen sind selbst mitzubringen.

24.01.2012 Leipzig, Neues Schauspiel
25.01.2012 Magdeburg, Café Central
26.01.2012 Hannover, Café Glocksee
27.01.2012 Essen, Hotel Shanghai
28.01.2012 Münster, Cubanova
31.01.2012 Jena, JG Stadtmitte
01.02.2012 Wiesbaden, Schlachthof
02.02.2012 Nürnberg, Club Stereo
03.02.2012 München, Feierwerk
04.02.2012 Stuttgart, 1210
08.02.2012 Schwerin, Komplex
09.02.2012 Rostock, Zwischenbau
10.02.2012 Flensburg, Volxbad
11.02.2012 Kiel, Luna Club
12.02.2012 Hamburg, Uebel&Gefährlich
13.02.2012 Braunschweig, Nexus14.02.2012 Bielefeld, JZ Kamp
15.02.2012 Frankfurt, Ivi
16.02.2012 Mannheim, Café Nelson
17.02.2012 Tübingen, Epplehaus
18.02.2012 Trier, Exhaus
19.02.2012 Landau, Fatal
20.02.2012 Kassel, Karoshi
21.02.2012 Dresden, Chemiefabrik
23.02.2012 Chemnitz, AJZ Talschock
24.02.2012 Wels (A), Schlachthof
25.02.2012 Wien (A), Pratersauna
26.02.2012 Salzburg (A), Denkmal
27.02.2012 Zürich (CH), Boschbar
28.02.2012 Freiburg, White Rabbit
29.02.2012 Mainz, Capitol
01.03.2012 Köln, King Georg

January 22 2012

January 21 2012

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Zur Bedeutung von “Nein, nein, das ist nicht der Kommunismus”

Nach dem Angriff stalinistischer Schläger auf eine Gruppe, die unter diesem Motto am Rande der LL-Demo protestierte, sind wieder Fragen über die Bedeutung der Zeile aufgekommen. Daher möchte ich nochmals klarstellen, daß sowohl der Aufkleber als auch das CD-Cover immer genauso direkt gemeint waren, wie sie formuliert sind:

Wenn jemand behauptet, es würde sich bei Gesellschaften wie der DDR oder der UdSSR um den Kommunismus gehandelt haben oder daß es in der KDVR oder China heute den Kommunismus gäbe, wenn also Ziel und Weg in eins gesetzt werden und die Realität dieser Gesellschaften zum angestrebten Ergebnis erklärt wird, antworte ich darauf mit der Refrainzeile aus “Kommunismus – kleine Geschichte wie endlich alles anders wird” von Bini Adamczak: Nein, das war bzw. ist nicht der Kommunismus – es gab und gibt dort Staaten, Klassen, Lohnarbeit und Geld. Mehr ist damit zunächst nicht gemeint.

Die sozialistischen Bewegungen und Staaten waren insofern bisher kein Kommunismus, als daß sie ihn im Sinne der Zielvorstellung nicht erreicht haben, als daß die staaten- und klassenlose, herrschaftsfreie Weltgesellschaft nicht eingerichtet, das Kapitalverhältnis nicht aufgehoben, die Lohnarbeit nicht abgeschafft wurde.

Dieser Umstand war und ist in diesen Bewegungen und Staaten ein Allgemeinplatz, die Übergangsphase des Sozialismus wurde stets deutlich vom noch einzurichtenden Kommunismus unterschieden. Insofern richtete sich die Ansage nicht an jene, die den Unterschied selbst kennen wie z.B. das Personal der chinesischen Botschaft, sondern an jene, die ihn gewohnheitsmäßig verwischen wie etwa der SPIEGEL und sein Publikum.

Entsprechend scheint diese Zeile auch besonders im persönlichen Nahkampf mit Eltern, Alltagsbekannten, Mitstudierenden oder Arbeitskolleginnen hilfreich gewesen zu sein, wenn es hieß: “Das gab’s doch schon mal”, “Man weiß ja, wie das aussieht” o.ä.


Kundgebung vor der chinesischen Botschaft, Mai 2007

Es war aber auch nicht einfach nicht der Kommunismus, insofern es sich um die Projekte von Kommunistinnen handelte, den Kommunismus einzurichten, mit welchen womöglich unangemessenen oder untauglichen oder per se falschen Mitteln jeweils auch immer. Ich teile Bestrebungen nicht, sich durch schlichte derartige Distanzierung aus der Verantwortung stehlen zu wollen.

Viel schwerer zu beantworten ist die Frage, inwiefern es sich bei den KPs, Sowjet- und Volksrepubliken um den Kommunismus im Marxschen Sinne der “wirklichen Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt” handelte und handelt, da sie ebendieser Bewegung in enormem Maße zugearbeitet wie ihr auch geschadet haben könnten – das ist letztlich auch immer eine Frage der vorstellbaren Alternativen und läßt sich vermutlich erst im Rückblick entscheiden, wenn es dereinst vollbracht sein sollte.

Nein nein, das ist nicht der Kommunismus! (Aufkleber pink)

(Weiterführend: ein tatsächlich antikommunistisches Aufklebermotiv zum Vergleich; Erwiderung auf Kritik aus dem GSP-Umfeld)

January 20 2012

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Frittenbude - Einfach nicht leicht (Official Video)

January 16 2012

Diese Woche Vorträge in Fulda, Marburg und Bremen

  • Dienstag, 17.01.2012, Fulda, Café Chaos, 19 Uhr: Vortrag Entschwörungstheorie/Zeitgeist
  • Mittwoch, 18.01.2012, Marburg, Havanna8: Vortrag “Leben im Rausch”
  • Donnerstag, 19.01.2012, Bremen, Infoladen, 20 Uhr: Vortrag Entschwörungstheorie/Zeitgeist
  • Tags: Categorized

    January 15 2012

    “Nein, nein, das ist nicht der Kommunismus” auf der LL-Demo

    Am Rande der heutigen Liebknecht-Luxemburg-Demo zeigte eine Gruppe unser CD-Cover bzw. meinen Aufkleber als Transparent. In der Demo waren welche nicht amüsiert:

    >>Wenige Minuten später wurden wir von aufgebrachten Teilnehmer_innen aus marxistisch-leninistischen Blöcken mit Stöcken angegriffen, das Transparent in Stücke zerrissen. Menschen die sich spontan mit uns solidarisierten und versuchten uns von den Angreifer_innen abzuschirmen, wurden getreten und mit Fäusten geschlagen.<<

    Bericht der Gruppe.

    January 14 2012

    Freies Land für freie Nazis

    >>Die Umerziehung des deutschen Volkes, das sich wie zu besten Nazizeiten als genetisch homogenes Volk begreift und Angst vor seiner Abschaffung hat, ist misslungen. (…) Ein bisschen scheinheiliges Gedenkminüteln im Parlament, hin und wieder ein Kerzenmarsch, ansonsten, freies Land für freie Nazis.<<

    Mely Kiyak: Lieber deutscher Nazi!

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    Shit Birds Say

    January 13 2012

    January 12 2012

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    Kropotkin - The coming revolution

    January 10 2012

    Da braut sich ordentlich was zusammen

    >>Der deutsche Staat verdient mit seinen Schulden erstmals Geld. Anders als üblich musste er Investoren bei der Versteigerung von Anleihen nicht mit Zinsen locken, sondern erhält selbst eine Prämie. (…) “Das hat es bislang noch nie gegeben”, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. “Die Anleger bezahlen eine gewisse Prämie dafür, dass sie dem deutschen Staat Geld leihen.”<<

    tagesschau.de: Deutschland bekommt fürs Geldleihen Geld

    >>Wir sind die erste Generation nach dem Krieg, die ihre Eltern zum Teil scheitern sieht, Leute, die in den 80er Jahren eine Firma hatten, aber dann den Anschluss verpasst haben und heute arbeitslos sind.<<

    Christoph Giesa klagt über “seine Generation”: “Uns fehlt ein Projekt”.

    Manche haben ihr Projekt schon gefunden: Menschen, “die drei Nazis schützen, wenn sich jemand gegen diese wehrt” oder die “vor die U-Bahn springen um einen Schwarzfahrer zu stoppen oder vor ein Auto stürzen wegen eines versuchten Fahrraddiebstahls.”

    January 09 2012

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    Elsterglanz - Angst - Video - Neu :-)
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    Elsterglanz - Rambo der beste Koch der welt

    Jungle World zu Post Privacy, Spackeria usw.

    >>Sicher, der Datenschutz hechelt der rasanten technologischen Entwicklung verzweifelt hinterher und trägt zuweilen paternalistische Züge. Dennoch gibt es wenige Gründe, dieses Abwehrrecht des Einzelnen gegen den staatlichen und privatwirtschaftlichen Zugriff ohne Not vollständig über Bord zu werfen. Zum anderen geraten Heller trotz einer Analyse des Verhältnisses von Wissen und Macht die realen Machtverhältnisse aus dem Blick.<<

    Philipp Albers: Organisierter Kontrollverlust

    (siehe auch: Christian Heller, Post-Privacy und die Selbstauflösung der Menschheit)

    January 08 2012

    January 06 2012

    Musikexpedition nach Limbach-Oberfrohna

    Am morgigen Samstag treten Egotronic und Supershirt (Audiolith) zusammen mit Feine Sahne Fischfilet in Limbach-Oberfrohna auf, um denen, die sich dort den Nazis und ihrem Begünstigungszusammenhang entgegenstellen, den Rücken zu stärken.

    Dort geht’s nach wie vor viel zu deutsch zu, siehe etwa dieses Interview mit Leuten aus Limbach-Oberfrohna:

    >>Wenn wir mal Bock auf feiern haben, gehen wir generell nur auswärts weg. Wir haben es lange genug probiert, auch auf die Dorffeste, Parkfeste und Abi-Partys zu gehen, aber irgendwann hat man keinen Bock drauf, immer auf die Fresse zu kriegen. Selbst die eigenen Schulkumpels greifen nicht ein, aus Angst vor nachträglicher Gewalt.<<

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    Knife Party - Internet Friends (Poisound Refix) [FREE]
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